Kopfbild Freundliche Begegnung
17.09.2013 erstellt von: Marion Hohmann


Dreierpack zum Botanischen Garten in Frankfurt

Tourenbericht

Klatschmohn<p>Foro: Marion Hohmann

Meine gemütlichen Samstagvormittagstouren biete ich als Alternative zu Sonntagstouren an. Der Botanische Garten ist ein kaum bekanntes Juwel, und dort blühen und treiben immer wieder andere, oftmals wenig bekannte Pflanzen. Er wurde für Studierende angelegt, ist aber von April bis Ende Oktober (außer sonntagsnachmittags) für jedermann kostenlos zugänglich.


Edelweiß<p>Foto: Marion Hohmann

Jeweils Mitte April, Mai und Juli startete ich mit einer Gruppe von fünf bis zehn Radlern und Radlerinnen vom Bad Vilbeler Südbahnhof die Fahrt zum Botanischen Garten. Die Strecke ist einschließlich Rückweg jeweils etwa 30 Kilometer lang und dauert unter Berücksichtigung aller Aufenthalte drei bis vier Stunden.

Nach einem etwas anstrengenden Weg am Heilsberg und am Parkfriedhof vorbei machten wir einen Abstecher zum Gelände des ehemaligen DENA-Senders und besichtigten die dortigen Obstbäume und Gärten. Auf der großen Überführung beim Unfallkrankenhaus angelangt, konnten wir einen Blick auf den neuen Frankfurter Bogen (hinter Preungesheim) und die neue Straßenbahntrasse der Linie 18 werfen. Immer den Marbachweg abwärts radelnd, erreichten wir bald das Gelände der Deutschen Bundesbank. Im April war der zugehörige Park voll mit kleinen Sternhyazinthen und Narzissen. Über die Miquelallee führt eine Fußgängerbrücke in den Grüneburgpark, und dann ist es nicht mehr weit bis zum Radparkplatz am Botanischen Garten. Während unserer Tour im Mai diente uns die Brücke für zehn Minuten als Regenschutz, denn an diesem Tag gab einen ordentlichen Guss! Im Botanischen Garten schauten wir uns jeweils eine halbe Stunde um, doch diese doch recht knapp bemessene Zeitspanne erlaubt nur einen kurzen Einblick.

In diesem Jahr boten der Freundeskreis des Botanischen Gartens und die Johann Wolfgang Goethe-Universität verschiedene Sonderführungen an, denn vor 250 Jahren wurde die Senckenbergische Stiftung und damit auch der Botanische Garten gegründet.

Der relativ neu angelegte Arzneimittelgarten ist sehr interessant, und einige Teilnehmer entdeckten Pflanzen, die sie von zu Hause kennen. Außerdem gibt es einen alpinen Garten, einen Buchenwald, einen großen Teich, eine asiatische Ecke und eine tolle Blumenwiese mit Schachblumen, die Ende April blühen.

Im April und Mai führte ich unsere Gruppe auf dem Rückweg über Eckenheim, Preungesheim und Berkersheim, da der Nidda-Radweg an einigen Abschnitten gesperrt war, auf denen er mit einem neuen Belag versehen wurde. Im Juli konnten wir dann aber, wie geplant, vom Botanischen Garten aus über Ginnheim und die Niddaauen (das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau von 1989) längs der Nidda zurückradeln. Am Alten Flugplatz in Bonames beschlossen wir spontan, eine Erfrischungspause einzulegen, und genossen das schöne Wetter. Eine Teilnehmerin hatte im Botanischen Garten sogar eine blühende Pflanze erstanden, die sie in ihrem Fahrradkörbchen nach Hause transportierte.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer grüße ich hiermit recht herzlich und freue mich aufs nächste Jahr!


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