Kopfbild Freundliche Begegnung
21.06.2009 erstellt von: Klaus-Peter Armbrust


Grüngürteltour klassisch

Tourenbericht

Samstag, 20. Juni. Am Samstagvormittag um 10 Uhr fanden sich 15 Teilnehmer, fünf Männer und zehn Frauen, am Kurhaus ein, um die Grüngürteltour in Angriff zu nehmen. Fünf Teilnehmer hatten sich mit einem Helm ausgerüstet.


Auf dem Höchster Schlossplatz

Schade ist, dass vom angemeldeten Tandem mit dem blinden Stoker nur der Captain als solo erschien. Die Tour wäre ideal für das Gespann gewesen, da praktisch keine Hindernisse wie Treppenstufen oder herabgefallene Äste im Weg waren, und hätte dem Tourenleiter die Gelegenheit gegeben, einen aktuellen Erfahrungsbericht aus der Sicht des Tandemfahrers für das ADFC-Magazin Frankfurt aktuell zu schreiben - hatte er doch die Grüngürteltour bereits mehrfach mit dem Tandem absolviert.

Das Wetter war ideal, und so ging es pünktlich los in Richtung Berger Rücken. Auf eine Neu-Fahrradfahrerin warteten wir an allen „Bergen“ und Abfahrten, sodass wir uns im Lauf der Tour leicht verspäteten. Im Stadtwald gingen aufgrund der in diesem Moment extrem langen Schlange drei Gäste verloren (…wie war das mit dem Sack voller Flöhe?) Doch an den Schwanheimer Wiesen waren sie wieder eingesammelt. Nach Besichtigung der Schwanheimer Düne kehrte die Truppe bei herrlichem Sonnenschein zur Rast auf dem Höchster Schlossplatz ein.

Gegen 15 Uhr brach der Lindwurm auf zur vorletzten Etappe nach Berkersheim. Auch hier zog sich die Gruppe etwas auseinander, wegen der unterschiedlichen Fahrkünste der Teilnehmer. Hier stellte sich die Frage nach Vollendung der Grüngürtel-Runde – immerhin entschieden sich sieben Teilnehmer dazu, mit über den Heiligenstock und die Berger Höhe zu fahren – auch unsere Einsteigerin in Sachen Radfahren war dabei! Während der kurzen Wartezeit auf unser Küken in Höhe Gasthaus Lemp kam es leider zu einem Sturz eines Mitradlers der Truppe, der zuvor an sich die größte Routine bewiesen hatte! Er stolperte über einen Randstein, stürzte und brach sich dabei die linke Hand. Wie er später telefonisch berichten sollte, zog er sich überdies Prellungen am Brustkorb zu. Unsere besten Wünsche begleiteten ihn am Heiligenstock in Richtung Unfallkrankenhaus.

Nach und nach klinkten sich auf dem Berger Rücken einige Mitstreiter aus. Die letzten beiden Teilnehmer verabschiedeten sich, mit Verspätung wegen des Unfalls, um 18 Uhr auf dem Niederberg.

Dem Tourenleiter gelang es, die gesamte Truppe bei Laune zu halten, was nicht ganz einfach war, angesichts der unterschiedlichsten Erwartungen und Fahrkünste der Einzelnen. Die Reaktionen waren am Ende durchwegs sehr positiv.


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