Kopfbild Freundliche Begegnung
12.09.2010 erstellt von: Josef Brückl


Zwischen Nidda und Nidder - die Radwege werden immer schöner

Tourenbericht

12. September 2010. Schon auf meinem Weg von Assenheim nach Karben zum Bürgerhaus, dem ersten der beiden Treffpunkte für die Teilnehmer meiner Tour, durfte ich am Niddaradweg Verbesserungen genießen: erst die vollständig geteerte Strecke bis Ilbenstadt und anschließend die lang ersehnte Unterführung der B 45. Dies war viele Jahre lang eine zeitaufwändige und gefährliche Kreuzung, die so entschärft werden konnte. Auch wenn man morgens auf dem Weg zur Arbeit den Bahnhof Nieder-Wöllstadt ansteuert, ist die neue Unterführung eine große Erleichterung.


Die neue Unterführung bei Ilbenstadt – eine echte Aufwertung des Nidda-Radwegs<p><i>Josef Brückl

Leider schließt sich dem ein letzter Rest der Betonplatten auf dem Radweg an, aber schon bald sorgte der tadellose Belag kurz hinter Nieder-Wöllstadt wieder für Radfahrgenuss.

Eine Teilnehmerin durfte ich in Karben begrüßen, acht weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bad Vilbel, so konnten wir loslegen. Das Wetter war sonnig, aber nicht zu heiß; ideales Radfahrwetter eben.

In Dortelweil verließen wir das Niddaufer und fuhren über Nieder-Erlenbach, Petterweil und Rodheim nach Assenheim. Von hier ging es weiter über Wickstadt zur Sternbacher Kirche, vor deren Pforten wir eine kurze Pause einlegten. Bald danach passierten wir das Kloster Engelthal.

Die nächste Station war das Clubhaus in Höchst; in dem gemütlichen Biergarten konnten wir uns für die letzte Etappe stärken.

In den letzten Jahren hatte die Teilnehmer meiner Tour hier stets eine ziemlich anstrengende Strecke hoch nach Heldenbergen erwartet. Diese war auch im vergangenen Jahr noch immer nicht ausgebaut, und wir mussten uns über einen schlecht befestigten Weg den Berg hinaufkämpfen. Doch auch hier gab es eine wunderschöne Überraschung, denn auch dieser Radweg ist seit kurzem mit einen neuen Belag versehen – ich konnte mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass er nur noch immer genauso steil ist.

Kurz bevor wir Heldenbergen erreichten, trafen wir auf eine Absperrung, denn just an diesem Tag war gerade der Nidderauer Volkstriathlon im Gange. Wir sahen auch drei Wettkämpfer auf ihren Rädern heranbrausen, doch einer von ihnen rief uns zu, dass sie die letzten seien, und so konnten wir unsere Tour beruhigt fortsetzen.

Bald erreichten wir den Wartbaum und gönnten uns eine weitere kurze Rast, bevor wir über die Hohe Straße nach Bad Vilbel zurückfuhren.

Damit war unsere Tour beendet, ich hatte aber noch die Rückfahrt nach Assenheim vor mir. Dazu gehörte auch der neu ausgebaute Abschnitt des Niddaradwegs zwischen Gronau und Karben, über den schon in den letzten Ausgaben der FRANKFURT aktuell berichtet wurde. Auch hier wurde durch die Ausbaumaßnahmen aus dem früher holprigen, matschigen Pfad ein sehr schön ausgebauter Radweg, auf dem das Radfahren richtig Spaß macht.

Ich kann mich nicht erinnern, jemals auf einer Radtour innerhalb von einem Jahr aufs nächste so viele wertvolle Verbesserungen vorgefunden zu haben.


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