Kopfbild Freundliche Begegnung
20.08.2022 erstellt von: Ari Vollweiter


Ohne Rad von der Arbeit

Es war Juni, und ich radelte zur Arbeit. Probleme mit dem Zugang zum Fahrradkeller meiner Firma brachten mich dazu, mein Fahrrad auf einem nahegelegenen schmalen Weg an den Pfosten eines Straßenschilds anzuschließen.


Mit einem stabilen Faltschloss sicherte ich es – so, wie es sich gehört.

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Hier war die Welt noch in Ordnung.
Foto: Ari Vollweiter

… das nach der Arbeit noch immer abgeschlossen da war, rund um den Pfosten gelegt, so wie ich es angebracht hatte. Nur leider ohne Rad. Flach und allein lag es auf dem Boden. Unbeschädigt, zerstörungsfrei geknackt.

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Der Schreck war groß.
Foto: Ari Vollweiter

Ein Ärger – in finanzieller Hinsicht. Und die Wiederbeschaffung des werkstattgefertigten Modells konnte sich angesichts der heurigen Lieferketten nur lange hinziehen.

Fünf Wochen nachdem ich den Diebstahl bei der Polizei angezeigt hatte, rief ein Beamter bei mir an. Mein gestohlenes Rad könne ich demnächst abholen. Es wurde wohl von einer Streife beschlagnahmt. Den genauen Hergang vom Verschwinden des Rades unweit meiner Arbeitsstelle bis zu seiner Überstellung an die Polizeidienststelle kenne ich nicht. Doch ziemlich sicher bin ich, dass das Rad ohne sein deutliches „Nummernschild“ – am Sattelrohr war die EIN-Codierung gut zu lesen – auf Nimmerwiedersehen weg gewesen wäre.

Unbeschädigt ist es wieder bei mir. Morgen fahre ich 14 Kilometer zur Arbeit. Die Sattelstütze habe ich wieder auf die für mich passende Höhe eingestellt.


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