Kopfbild Biwerkreisel
16.07.2017 erstellt von: Karl Pfeil


Karben bleibt im Kern dunkel!

Licht und (Kern-)Schatten bei der Radverkehrspolitik der Stadt

Nagelneu: Radwegstrecke zwischen Petterweil und Burgholzhausen<p>Foto: Karl Pfeil

Auch die Stadt Karben ist letztes Jahr der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) beigetreten. Nun hat sich bereits in den letzten Jahren immer an einigen Stellen etwas für die Fahrradfahrer verbessert, und etliches ist auch derzeit in Arbeit.


Vor allem der Teil der Regionalparkroute, der auf Karbener Gebiet liegt, wird jetzt fahrradtauglich ausgebaut (Burgholzhausen – Petterweil), und auch in Kloppenheim wird eine ausgewiesene Radroute wieder befahrbar gemacht. Ein größeres Projekt ist der Neubau des gemeinsamen Fuß- und Radwegs entlang der Nidda im Bereich der Kernstadt. Hier werden in den nächsten Monaten eine Renaturierung durchgeführt und der bestehende Uferweg neu gebaut.

Nun gab es Idee, in diesem Zusammenhang doch gleich Nägel mit Köpfen zu machen und diesen wichtigen innerstädtischen Weg auch mit einer modernen Beleuchtungsanlage zu versehen. So günstig kann man später nicht mehr bauen! Vor allem für die Fußgänger wäre eine Beleuchtung ein großer Gewinn an Komfort und vor allem an Sicherheit. Für Letzteres sind doch sicherlich alle – sollte man denken.

Doch falsch gedacht: Nur drei Parlamentarier – zwei von der Fraktion der Grünen, einer von jener der Linken – konnten sich für diese Förderung der Nahmobilität in Karben entscheiden. Die restlichen 34 „Stadtvertrockneten“ waren der Meinung, dass Karben im Kern dunkel bleiben soll.

Die Mitgliedschaft in der AGNH ist für die Städte und Gemeinden kostenlos. Ist sie für Karben auch umsonst?


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