Kopfbild Freundliche Begegnung
17.01.2022 erstellt von: Jochen Waiblinger


Bürgermeisterwahl in Bad Vilbel

Unsere Fragen an die Kandidatin und die Kandidaten

Fahrrad und ÖPNV<p>kaffeeeinstein aus Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0>, via Wikimedia Commons

in Bad Vilbel steht die Wahl des Bürgermeisters / der Bürgermeisterin bevor. Aus diesem Anlass hatten wir als Verein, der sich für Verbesserungen der Bedingungen für den Fahrradverkehr als umweltfreundliche Form der Mobilität einsetzt, am 1. Dezember 2021 der Kandidatin und den Kandidaten eine Reihe von Fragen zu ihren verkehrspolitischen Vorstellungen zugesandt. Zugleich hatten wir um Beantwortung bis Mitte Januar 2022 gebeten.


Die Fragen lauten wie folgt:

  1. Wie stehen Sie zu der Idee, den Autoverkehr in der Innenstadt Bad Vilbels zugunsten von Fuß-, Rad- und ÖPN-Verkehr zu reduzieren, zum Beispiel durch die Sperrung der Frankfurter Straße für den Durchgangsverkehr und die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone im innerstädtischen Verlauf der Frankfurter Straße?

  2. Wie stehen Sie zu dem Vorhaben, die Straßenbahnlinie von Frankfurt am Main aus bis nach Bad Vilbel in die Kernstadt und das Neubaugebiet Quellenpark zu verlängern? Welche Alternativen ziehen Sie gegebenenfalls in Erwägung, um insbesondere auch die Belastung der Nord-Süd-Hauptverkehrsachse Bad Vilbels durch den motorisierten Individualverkehr spürbar zu verringern?

  3. Wie stehen Sie zu der Forderung, in Bad Vilbel direkte zentrale Radverkehrsachsen (Ost-West, Nord-Süd) auf separaten Radwegen (zum Beispiel Dortelweil-Heilsberg, Massenheim-Bergen-Enkheim) für den Alltagsradverkehr zu schaffen beziehungsweise hierzu bereits in Gang befindliche Planungen zu beschleunigen?

  4. Welche Vorstellungen haben Sie zu der Frage, wie Radfahrende aus allen Teilen der Stadt die Bahnhöfe Bad Vilbels auf sicheren und kurzen, direkten Wegen erreichen könnten?

  5. Welche Maßnahmen würden Sie ergreifen, um zu gewährleisten, dass Schülerinnen und Schüler aus allen Teilen der Stadt auf sicheren Wegen mit dem Fahrrad zur Schule gelangen können?

  6. Was kann aus Ihrer Sicht getan werden, um eine Radschnellverbindung (FRM 6) von Frankfurt am Main nach Friedberg entlang der Bahntrasse der Rhein-Weser-Bahn zu projektieren?

  7. Wie stehen Sie zu der Forderung, die Planungen und den Bau überörtlicher Radwegeverbindungen – zum Beispiel straßenbegleitende Radwege entlang der B 521 zwischen Bad Vilbel und Frankfurt-Bergen-Enkheim sowie entlang der L 3008 zwischen Niederdorfelden und Bad Vilbel-Gronau – zu beschleunigen? Würden Sie sich hierfür bei der Hessischen Landesregierung einsetzen?

  8. Die zuletzt durch Gesetz vom 12. Juli 2021 geänderte und am 9. November in Kraft getretene Straßenverkehrs-Ordnung sieht im Sinne eines besseren Schutzes Radfahrender und zu Fuß Gehender unter anderem höhere Bußgelder vor. Welche Maßnahmen würden Sie ergreifen, um in Bad Vilbel der Intention der Neuerungen in der StVO Rechnung zu tragen?

  9. Welche weiteren Möglichkeiten bestehen aus Ihrer Sicht zur Förderung des Radverkehrs in Bad Vilbel?

Alle vier Angeschriebenen – Anja Nina Kramer (FDP), Clemens Breest ( Bündnis 90 / Die Grünen), Gunther Salomon (SPD) und Sebastian Wysocki (CDU) – haben uns geantwortet. Wir bedanken uns dafür sehr herzlich!

In dem Dokument, das unten auf dieser Seite zum Download bereit steht, finden Sie die Zusammenstellung der Antworten im Originalwortlaut.

Wir agieren parteipolitisch neutral. Deshalb bitten wir um Verständnis dafür, dass wir die Positionen im Rahmen des laufenden Wahlkampfs nicht kommentieren.

Treffen Sie Ihre Entscheidung. Machen Sie von Ihrem demokratischen Recht Gebrauch und beteiligen Sie sich an der Wahl am 30. Januar 2022.



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