Kopfbild Freundliche Begegnung
22.02.2020 erstellt von: Christina Romeis


ADFC Bad Vilbel goes Berlin

Im Sommer 2018 bekam der ADFC Bad Vilbel den von der SPD Wetterau ausgelobten Ehrenamtspreis verliehen. Dieser Preis beinhaltete eine viertägige politische Bildungsfahrt nach Berlin für fünf Personen. Als besonderes Bonbon wurden diese Plätze in Rahmen unserer Weihnachtsfeier 2018 unter den Aktiven verlost.


Am 6. Oktober 2019 war es dann endlich soweit. So traf sich unsere Gruppe aus Bad Vilbel mit knapp 50 weiteren ehrenamtlich engagierten Personen – beispielsweise von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Büdingen, vom Sozialverband VdK e. V. und als Wahlhelfer*innen – zur gemeinsamen Fahrt im ICE nach Berlin.
Gleich nach unserer Ankunft fuhr uns der Bus zum Bundestag. Nach einem Vortrag auf der Tri-büne des Plenarsaals (leider war gerade keine Sitzungswoche) konnten wir die Kuppel des Reichstags besichtigen.
Unser Hotel lag zentral in einer Seitenstraße unweit des Kurfürstendamms. Dort konnten wir die Abende in einer gemütlichen Bar mit Pianobegleitung ausklingen lassen.

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Berlin – einfach bärenstark!
Foto: Ute Gräber-Seißinger

Außer dem Reichstag besichtigten wir unter anderem das Bundeskanzleramt und den Plenarsaal des Bundesrats. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, Vorträgen im Gesundheitsministerium und im Haus der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung zu lauschen.
Sehr berührend war der Besuch im „Tränenpalast“, zu DDR-Zeiten die Halle zur Ausreise aus der DDR nach Westen am Bahnhof Friedrichstraße.
Bedrückt verließen wir die im Potsdamer Stadtzentrum gelegene Gedenkstätte Lindenstraße. Hier wird die Geschichte von politischer Verfolgung und Gewalt in den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts verdeutlicht. Die Zellen der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt, in denen Menschen während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit sowie der SED-Diktatur aus politischen Gründen inhaftiert und auf unbestimmte Zeit wurden, sind zum Teil original erhalten.

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Eine Zelle in der Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam – Originalausstattung aus den 1980er Jahren
Foto: Christina Romeis

Als ADFC-Mitglieder und für das Klima engagierte Bürger*innen verfolgten wir mit Interesse die Aktionen von Extinction Rebellion, die während unseres Aufenthalts in Berlin stattfanden. Zu Beginn tolerierte die Berliner Polizei die Blockade des Großen Sterns. So nutzten wir die Gelegenheit, zu Fuß über die sechsspurige Straße zu spazieren. Erst am nächsten Tag wurde diese Straße zur Hälfte für den motorisierten Verkehr geräumt.

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Des nachts zu Fuß am Großen Stern
Foto: Ute Gräber-Seißinger

Mit vielen neuen Eindrücken von Berlin fuhren wir nach Hause. Schade war lediglich, dass die für uns zuständige Bundestagsabgeordnete – anders als seitens des Bundespresseamts geplant – keine Zeit für ein Gespräch mit uns finden konnte.


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