Kopfbild Freundliche Begegnung
06.12.2019 erstellt von: Theo Sorg


Auf die Beleuchtung kommt es an

Verkehrssicheres Rad<p>Foto: ADFC e. V.

Die Tage werden kürzer und bedingt durch die Zeitumstellung wird es abends deutlich früher dunkel. Wer jetzt mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss für ausreichende Beleuchtung an seinem Gefährt sorgen.


Wer auf dem Rad gut gesehen und als gleichberechtigte/-r Teilnehmer/-in am Straßenverkehr wahrgenommen werden will, muss für funktionsfähiges Licht am eigenen Fahrrad sorgen. Gesetzlich vorgeschrieben sind ein Frontscheinwerfer und ein weißer Reflektor, ein Rücklicht und ein roter Rückstrahler, zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen und umlaufende Reflexstreifen an beiden Reifen oder gelbe Reflektoren. Mit einer Batterie oder einem Akku betriebene Beleuchtungen dürfen inzwischen an allen Fahrrädern verwendet werden.

Am Rad angebracht, müssen alle Beleuchtungseinrichtungen das amtliche Kennzeichen aufweisen, bestehend aus einer Wellenlinie, dem Buchstaben K und einer Ziffernfolge. Alle anderen Einrichtungen dürfen weder als Fahrradbeleuchtung verkauft noch an einem Fahrrad angebracht werden. Das gilt auch für die allseits beliebten Blinklichter. Am Körper getragen, sind Zusatzbeleuchtungen erlaubt, solange sie andere am Straßenverkehr Teilnehmende nicht beeinträchtigen. Stirnleuchten sind folglich nicht zulässig, da sie dieser Anforderung in der Regel nicht genügen.

Mit Nabendynamos, LED-Scheinwerfern und LED-Rückleuchten steht den Radlerinnen und Radlern heute eine nahezu wartungsfreie Beleuchtungstechnik zur Verfügung. Wichtig ist, dass eine solche leistungsfähige Lichtanlage richtig eingestellt ist. In einer Entfernung von etwa 10 Metern vor dem Rad sollte die hellste Stelle des Lichtkegels die Fahrbahn erreichen. Diese Distanz erlaubt es, selbst gut sehen zu können. Ebenso wichtig: Durch diese Einstellung lässt sich vermeiden, entgegenkommende Personen zu blenden.

An Rädern für Grundschulkinder ist eine fest installierte Beleuchtung weiterhin sinnvoll, weil Stecklampen gerne vergessen werden oder die Kinder mit der Kontrolle des Akkustands überfordert sind. Außerdem sollten Eltern die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung an einem Kinder- oder Jungendfahrrad regelmäßig überprüfen.

Wer die Beleuchtung an seinem Fahrrad nicht selbst warten oder überprüfen möchte, sollte sich an ein Fachgeschäft wenden. Im Fahrradhandel wird vielfach zum Winter eine preiswerte Inspektion angeboten.


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